Mordfall Hinterkaifeck
Hinterkaifeck war der Tatort eines Mehrfachmordes im Jahr 1922.
Damals wurden nicht wie bisher angenommen sechs Menschen ermordet, sondern fünf. Der mutmassliche Mörder, ebenfalls tot, wurde zusammen mit den fünf Opfern vier Tage später von Nachbarn entdeckt.
Eine nie dagewesene Theorie, die keine Fragen offen lässt.
Das Motiv
Andreas Gruber erschlug seine Tochter Viktoria, weil sie den Hof verlassen wollte. Wenn Gruber sie nicht mehr besitzen konnte, sollte sie auch kein anderer bekommen. Eifersucht und der Verlust der Kontrolle über seine Tochter Viktoria trieben Andreas Gruber zur Tat. Im Blutrausch machte er schliesslich mit allem ein Ende.
Die Indizien
Mehr als 40 Indizien entlarven den wahren Täter und entlasten zugleich den bis heute zu Unrecht verdächtigten Lorenz Schlittenbauer. Der Fall rückt dadurch in ein neues Licht – und lässt keine Fragen mehr offen.
Der Beweis
Andreas Gruber war der unrechtmässige Besitzer der Reuthaue, die er Jahre zuvor Lorenz Schlittenbauer gestohlen hatte. Er baute das Werkzeug um, um Schweine damit zu töten. Nur jemand, der mit diesem umgebauten Gerät vertraut war, konnte die Morde von Hinterkaifeck auf genau diese Weise verüben.
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Der Mörder
Andreas Gruber war das Familienoberhaupt und der Bauer auf dem Einödhof Hinterkaifeck. Da Gruber am Auffindungstag der Leichen selbst unter den Opfern war, wurde er nie als Täter in Betracht gezogen. Hier stellt sich dann jedoch die Frage: Wie ist Andreas Gruber gestorben?
Bis heute legen Menschen Blumen auf das Grab des Mörders
Mit der Arbeit von Adolf J. Köppel gibt er der Bauerntochter Viktoria endlich eine Stimme, die seit über hundert Jahren zusammen mit ihrem Mörder im Grab zum Schweigen verurteilt war.
100 Jahre Hinterkaifeck
Anlässlich des 100-jährigen Gedenkens an den Mordfall Hinterkaifeck inszenierte das Neuburger Volkstheater in Zusammenarbeit mit Adolf J. Köppel das Theaterstück Die Lerche von Hinterkaifeck. Die düstere Aufführung, die in der Nähe von Ingolstadt gezeigt wurde, zog mehr als 10'000 Besucher in ihren Bann.
Der Gruber war's
Lückenlose Aufklärung Mordfall Hinterkaifeck
In diesem Sachbuch wird nicht von einem sechs-fachen Raubmord ausgegangen, sondern von einem fünf-fach Mord, der sich innerhalb der Hinterkaifecker Familie zugetragen hatte. Nicht ein Auswärtiger war für die schreckliche Tat verantwortlich, sondern das tyrannische und brutale Oberhaupt der Familie: Andreas Gruber. Er war es, der am 31. März 1922, seine Frau, die Magd, seine Tochter und ihre beiden Kinder tötete.
Doch wenn dieser Mann die Menschen getötet haben soll, wie kann es dann sein, dass er am Auffindungstag bei den Ermordeten lag?
Hatte der Ortsführer Lorenz Schlittenbauer etwas mit der Sache zu tun?
Stiess er bei einem Kontrollgang auf den noch lebenden Mörder, wobei dieser zu Tode kam?
Doch wenn Lorenz Schlittenbauer den angeblichen Mörder zur Strecke brachte, warum holte er nicht die Polizei und erklärte ihnen alles?
Das Buch enthält:
- Neue Indizien
- Neues Bildmaterial
- Anleitung Umbau der Reuthaue zur Mordwaffe
- Nachgestellte Verletzungen
- Skizzierter Ablauf Tathergang
- Skizzierte Verstecke der Tatwerkzeuge
- Skizzierter Ablauf des Unfallhergangs
- Skizzierter Ablauf der Vertuschung
- Brief an Familie Schlittenbauer
- Hinterkaifeck heute
Lerchenstimme
Basierend auf dem Mordfall Hinterkaifeck
Hinter dieser Friedhofsmauer liegen eine fünfköpfige Bauernfamilie und deren Magd in einem Familiengrab. Allen wurde der Schädel mit einer Haue eingeschlagen. Nicht einmal vor dem erst zweieinhalb Jahre alten Josef machte der äußerst brutale Mörder halt. Er tötete den Buben mit einem einzigen Schlag durch das Kinderwagendach.
Die Kriminalpolizei ging von einem sechsfachen Raubmord aus, obwohl das gesamte Geld zurückgelassen wurde. Die Nachbarn der ermordeten Familie hingegen verdächtigten einen Mann aus ihrem Dorf, die abscheuliche Tat begangen zu haben. Wollte er doch die schöne Bauerntochter heiraten, was ihr Vater aber nicht zuließ.
Erschlug jener Mann aus Rache die ganze Familie, oder hatte ein ganz anderer seine dreckigen Finger im Spiel? Einer, der der ermordeten Familie so nahe stand, dass man ihm gar keine Beachtung schenkte...
The Lark's Call
Based on the Hinterkaifeck murders - Englische Fassung
Underneath this crucifix, a peasant family of five and their maid lie in a family grave. All of them had their skulls smashed in. The extremely brutal murderer did not even stop at Josef, who was only two and a half years old. He killed the boy with a single blow through the roof of the pram.
The criminal police assumed a sixfold robbery-murder, although all the money was left behind. The neighbours of the murdered family, however, suspected a man from their village of having committed the heinous act. He wanted to marry the beautiful farmer's daughter, but her father did not allow it.
Did that man kill the whole family out of revenge, or did someone else have a dirty hand in it? Someone who was so close to the murdered family that no one paid any attention to him...